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Heute

Fragile Klänge

Kann Musik „mit anderen Ohren“ gehört werden? Die Komponistin und künstlerische Forscherin Pia Palme stellt ihr aktuelles Buch vor und berichtet von ihrer Arbeit über die Fragilität der Klänge. Ihre These ist, dass eine feministische und ökologische Grundhaltung persönliche Hörgewohnheiten verändern kann. Das Hintergrundrauschen wird wahrgenommen, ein Raum in seiner Tiefe ausgelotet.

Pia Palme, Komponistin, Performerin, Wien

Irene Lehmann & Pia Palme (Hg.), Sounding Fragilities. An Anthology, Hofheim: Wolke Verlag 2022
Videoscreening: Cryology, Pia Palme 2022, 17 Min.

Culture in War #2

Before Ukraine was invaded by the Russian aggressor, an emerging cultural life was flourishing. During this genocidal war, many art institutions have been working on programs under extremely brutal conditions, helping to keep a civil society and a cultural perspective alive. Alona Karavai and Oleksandr Teliuk talk about their work: Under conditions of war, how is culture possible? What is the meaning of cultural work in this recent context?

Alona Karavai, Insha Osvita and Gallery Asortymentna kimnata, Ivano Frankivsk
Oleksandr Teliuk, Dovzhenko Film Center, Kyiv (via Zoom)
Moderation: Vasyl Cherepanyn, Visual Culture Research Center, Kyiv

Pigs will be Pigs (UkrSSR 1931), R: Khanan Shmain, 55 min., OmeU

https://youtu.be/tkPkKGDolqk

Macht und Missbrauch

Arbeit in Kunst und Kultur ereignet sich inmitten der Gesellschaft – zu dieser Realität gehören auch Diskriminierung, Übergriffe, rassistische und sexualisierte Gewalt. Wie gestalten sich Mechanismen struktureller Ungleichheit in der Kulturbranche und was ebnet dem institutionellen Machtmissbrauch den Boden? Welche Erfahrungen machen Filmschaffende bei Castings, am Set und in Gremien? Welche Schutz- und Empowerment-Strategien können im Falle von Grenzüberschreitungen wirksam sein?

Julius Feldmeier, Schauspieler, Berlin
Djamila Grandits, Kuratorin, CineCollective, Wien
Amina Handke, Künstlerin, Geschäftsführung FC Gloria Frauen* Vernetzung Film, Wien
Sophie Rendl, Juristin, vera* Vertrauensstelle gegen Machtmissbrauch, Belästigung und Gewalt in Kunst, Kultur und Sport, Wien
Moderation: Stefan Weiss, stellv. Ressortleiter Kultur, der Standard, Wien

https://youtu.be/gMh9513Srck

Vienna meets Prague

Das Kulturfestival Vienna meets Prague öffnet vom 1. bis 4. Juni 2023 mit Lesungen, Konzerten, Kino und künstlerischen Rahmenprogrammen wieder Augen und Ohren für die tschechische Kultur. Die Veranstaltungen im Depot sind besonders der Literatur gewidmet.

2. Juni:

17.00 Tanzender Oktopus und Blick aus Casanovas Schloss. Ein Best-of der Animationsfilme von Martin Búřil
19.00 „Ein empfindsamer Mensch“. Jáchym Topols literarische Bilanz der Samtenen Revolution
20.30 Festival Opening Party

3. Juni:

17.00 „Das Trauma ist die Atemluft Europas“

Vienna meets Prague ist eine Kooperation des Kulturvereins Art is:, des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien.

Programmdetails: www.viennameetsprague.com

Tag der Befreiung: Josef (Pepek) Salomonovic

Josef Salomonovic (genannt Pepek) wurde 1938 in Mährisch-Ostrau geboren und ist Zeuge des Holocaust. Als Kind überlebte er das Ghetto Litzmannstadt sowie fünf Konzentrations- und Arbeitslager (Ausschwitz-Birkenau, Stutthof, Flossenbürg, Pirna und Zwodau). Anlässlich des 8. Mai berichtet Josef Salomonovic von seiner schweren Kindheit, von der Befreiung sowie dem Weiterleben.
Das Gespräch wird durch einen Film über Josef Salomonovic unterstützt, denn das Erzählen kostet dem Überlebenden Kraft. Begleitend stellt die Historikerin Shoshana Duizend-Jensen ihre 2024 erschienene Biografie PEPEK – Ein Kind überlebt den Holocaust vor.

Josef Salomonovic, Ingenieur, Überlebender des Holocaust, Wien
Shoshana Duizend-Jensen, Historikerin, freie Autorin, Wissenschaftlerin, Wien
Moderation: Lucia Engelbrecht, Politikwissenschaftlerin, literarische Übersetzerin, Wien & Lea Riener, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien

Shoshana Duizend-Jensen, PEPEK – Ein Kind überlebt den Holocaust, Wien: Löcker Verlag 2024

In Kooperation mit Initiative edut – Erzählen, Diskutieren und transgenerationelles Erinnern sowie JöH – jüdische österreichisch Hochschüler*innen.

https://youtube.com/live/0QP22kxD-Yc?feature=share