Queer/Feminismus

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  • Tricky Women Tricky Realities

    This year’s Tricky Women Tricky Realities Artist Talk brings together selected animated works featured in the festival program that all negotiate “terms of proximity” as in exploring proximity and distance in relation to (auto)biographical experiences and stories. The featured filmmakers center narrative and visual strategies that approach the fine line between the private and public from a feminist standpoint. By doing so, personal experience is approached not only as a basis for narrative or visual storytelling, but also as something that is emotionally affected by what is close: memories, bodies, body parts, community, kin.
    By exploring both the film’s (auto-)biographical aspects and the experiences of the filmmakers engaging with them, questions arise: What “terms of proximity” exist in (auto-)biographical or autofictional storytelling? How is closeness and distance negotiated when it comes to biographical or autobiographical stories? Under what circumstances can intimate spaces, memories and testimonies be translated into public spheres? What is the potential of animation to hold space for the personal, the private, the intimate – the „unfolded“ person?

    An event by Tricky Women Tricky Realities.

    Kollektive Kämpfe

    Wie haben Bewegungen wie Ni Unas Menos FLINTA weltweit inspiriert? Und warum wurden sie für feministische Aktivist*innen zum Vorbild? Über das Lernen von diesen feministischen Bewegungen schreibt Sophia Boddenberg, die seit 2014 in Lateinamerika lebt und von dort als Journalistin berichtet, in ihrer Publikation Revolution der FrauenVon Feministinnen aus Lateinamerika lernen. Marcela Torres Heredia ist in Kolumbien aufgewachsen und Mitautorin des Buches Femi(ni)zide: patriarchale Gewalt bekämpfen. Im Forum Decolonizing in Vienna macht sie zwischen Wissenschaft und Kunst dekoloniale Praktiken sichtbar.
    In Argentinien, das lange als Vorzeigeland galt, schränkt die Milei-Regierung Rechte von FLINTA ein, in Costa Rica und Chile erstarken die Rechten. Auch in den USA und Europa sind antifeministische Kräfte auf dem Vormarsch. Im Gespräch entsteht ein transnationaler Dialog zwischen Erfahrungen und verschiedenen Wissensformen aus beiden Seiten des Atlantiks. Wie lassen sich internationale feministische Allianzen und solidarische Komplizenschaften bilden?

    Sophia Boddenberg, Journalistin, Buenos Aires
    Marcela Torres Heredia, Pädagogin, Forscherin, Universität Wien
    Moderation: Stefanie Klamuth, Buchhandlung Librería Utopía, Wien

    In Kooperation mit Mandelbaum Verlag und Verbrecher Verlag.

    https://youtube.com/live/0eOwV4XfCxM

    Archäologie für Subkultur*

    Archäologie für Subkultur* ist ein kollektives Artistic-Research-Projekt, das sich mit den Bedeutungen, Geschichten und Erinnerungen rund um Orte der Subkultur auseinandersetzt. Es widmet sich der performativen Dokumentation und Archivierung von jenen, die sich in einem Transformationsprozess befinden, gefährdet oder bereits verschwunden sind und nur noch Spuren hinterlassen haben.
    In dem temporären Archäologie-Department für Subkultur* können Besucher*innen des Depot Teil der kollektiven Geschichtsschreibung werden und kleine Fundstücke zur Archivierung mitbringen. In der Lecture Performance wird Archäologie für Subkultur* präsentiert und ein Dialog zu performativer Forschung, Archivierung und Archäologie geführt.

    16.00–18.30: Offenes Labor des Archäologie-Departments für Subkultur
    19.00: Lecture Performance von Lia Quirina

    Ljubica Jakšić, Archivar*in, Kunstsammlung und Archiv, Universität für angewandte Kunst Wien
    Leona Kohl, Archäologin, Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, Universität Wien
    Lia Quirina, Künstlerin*, St. Pölten

    https://www.youtube.com/watch?v=mTwx21XY-oY
  • Salon an.schläge

    Die Wechseljahre sind keine Krankheit – dennoch berichten rund zwei Drittel der Frauen während dieser Phase der Hormonumstellung über verschiedene Beschwerden. Gesellschaftlich galt das Thema lange als Tabu, inzwischen ist ein lukrativer Markt für Wellnessprodukte entstanden. Beim Salon an.schläge geht es passend zum Gesundheitsschwerpunkt der aktuellen Ausgabe um Diskriminierung, den Gender Health Gap und die Lust am Altern.
    Sylvia Gaiswinkler ist für die nationale Koordinationsstelle Frauen- und Gendergesundheit verantwortlich. Sie setzt sich mit sozioökonomischen Effekten von Geschlecht, Gender, Migrations- und Fluchthintergrund auf Gesundheit auseinander. Bella Angora befasst sich in Performances und Theaterprojekten auch mit dem Altern. Ihre Auseinandersetzung mit Transformationen vollzieht sich symptomatisch und essenziell anhand ihrer selbst.

    Bella Angora, Künstlerin, Wien
    Sylvia Gaiswinkler, Senior Health Expert, Gesundheit Österreich GmbH, Wien
    Moderation: Lea Susemichel, an.schläge, Wien

    In Kooperation mit an.schläge – das feministische Magazin.

    feminismen diskutieren

    Wer kann sich Kinder, wer eine Abtreibung leisten? Was hat die soziale Herkunft mit reproduktiver Gerechtigkeit zu tun? Bis 1975, als die Fristenregelung in Österreich in Kraft trat, wurden Abtreibungen als Verbrechen noch rigoros verfolgt. Armutsbetroffene konnten sich dem kaum entziehen. Heute, fünfzig Jahre später, spielt Geld immer noch eine große Rolle – eine Abtreibung ist privat zu bezahlen und sehr teuer.
    Sylvia Köchl, Autorin von Delikt Abtreibung, und Brigitte Theißl, Co-Autorin von Klassenreise, Solidarisch gegen Klassismus und Ungesunde Verhältnisse, sprechen miteinander über Gestern und Heute.

    Sylvia Köchl, Politikwissenschaftlerin, Journalistin, Wien
    Brigitte Theißl, Journalistin, Autorin, Vortragende, Wien

    In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen.