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Mari Katayama: Behinderungen sehen

Die japanische Multimediakünstlerin Mari Katayama dekonstruiert in ihren inszenierten Selbstdarstellungen normative Ideale. Die Masterarbeit von Sophie Ollmann untersucht die Positionierung der 1987 geborenen Künstlerin in ihren fotografischen Selbstporträts im Kontext der Darstellung von Menschen mit Behinderungen. Katayama geht auf Beinprothesen, seit sie neun Jahre alt ist. Der weibliche Körper steht immer im Zentrum ihrer Werke und wird durch Kulissen, Naturaufnahmen und textile Nachbildungen von Gliedmaßen ergänzt. Die Studie wird durch Bildanalysen sowie die methodische Grundlage der Disability Studies gestützt.

Sophie Ollmann, Kunstvermittlerin, Museum Gugging

Sophie Ollmann, Visibilität, Irritation und Provokation – Mari Katayamas Selbstdarstellung als Frau mit Behinderungen, Masterarbeit Universität Wien 2023

In Kooperation mit dem Museum Gugging.