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Salon Philosophique
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„Wozu heute noch philosophieren?“ – SozialästhetikSozialästhetik als Antwort auf eine krisengeschüttelte und auseinanderklaffende Gesellschaft:
Die Sozialästhetik versteht sich als eine Ästhetik der Situation. Sie ist wie jede Ästhetik immer kontextual und perzeptuell. Ihr vorzugsweises Ziel ist das Wie des menschlichen Zusammenlebens zu erforschen, mehr Licht ins Dunkel der menschlichen Umgangsformen und sinnlichen Erlebnisweisen von Begegnungen und Beziehungen sowie deren Rahmenbedingungen zu bringen, z. B. im dialogischen Handeln in beziehungsermöglichenden Atmosphären.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir mit dem Leben und mit den Mitmenschen umgehen. Dieses Wissen um das Wie in unserem Zusammenleben im Allgemeinen und dessen praktische Umsetzung im täglichen Leben im Besonderen liefert sozialästhetische Grundlagen für ein humanbasiertes und -fokussiertes Handeln, bei dem der Mitmensch wieder zum Maß aller Aktivitäten wird.
Vortrag: Michael Musalek, Psychiater, Neurologe, Psychotherapeut, Wien / Berlin
Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien / Berlin.
Anmeldung: michael.musalek@sfu.ac.at