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Salon Philosophique
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Zur Sozialästhetik des LebensAls Gemeinschaftswesen ist für uns bei der Gestaltung eines schönen Lebens das Gelingen von freudvoll erlebten Begegnungen und Beziehungen von vorrangiger Bedeutung. Schöne Begegnungen und Beziehungen zu leben und zu erleben, eröffnet uns das Tor zu dem, was wir heute „sozialästhetische Existenz“ nennen: eine Daseinsform und Lebensweise, in der das schöne Leben im gedeihlichen Zusammenleben mit anderen einem selbst zur Religion wird: zu einem wahrlich kostbaren Leben, sowohl im Sinne eines in besonderer Weise sinnlich erlebten Lebens, aber auch im Sinne eines besonders wertvollen Lebens. Die höchste und zugleich tiefste Form des schönen Zusammenlebens ist jenes in Liebe – in Liebe zu den anderen, aber auch in Liebe zu sich, vor allem aber darüber hinaus in Liebe zum Leben selbst.
Michael Musalek, Psychiater, Neurologe, Psychotherapeut, Wien / Berlin
Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien / Berlin.
Anmeldung: michael.musalek@sfu.ac.at