Programm


September 2026

Montag, 21. September 2026,

Ausbeutung, Ausgrenzung, Integration

Buchpräsentation

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Buchpräsentation

Das Verhältnis von Migrationspolitik und Sozialpolitik ist vielschichtig. Einerseits regelt Sozialpolitik die Rechte und Pflichten von Migrant*innen, anderseits verändert Migration das Verständnis und die Ausgestaltung sozialstaatlicher Maßnahmen. Wie eröffnen oder begrenzen rechtliche Vorgaben, behördliche Praktiken und gesellschaftliche Deutungen von Migration in Österreich, Deutschland und der Schweiz die Zugänge zu Wohnen, Gesundheit und Arbeit?

Ilker Ataç, Hochschule Fulda
Roland Atzmüller, Universität Linz
Anahita Neghabat, Institut für Migrationspädagogik, Wien
Nora Ratzmann, DeZIM-Institut, Berlin
Moderation: Clara Holzinger, WU Wien & Alban Knecht, Bertha von Suttner Privatuniversität, St. Pölten

Lisa Marie Borrelli, Stefanie Kurt, Nora Ratzmann (Hg.), Sozialpolitik und Migrationskontrolle, Bielefeld: Transcript 2026

Dienstag, 22. September 2026,

Crit Cross #29

Visiting Critics Vienna

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Visiting Critics Vienna

Four art critics are taking part in the Visiting Critics Vienna 2026 residency program. During the program they visit the exhibitions of the gallery festival Curated by in Vienna, meet institutional and independent actors of the Austrian art scene, visit artist studios as well as museums or independent spaces and write articles about their experiences. In the last days of the residency, they reflect on their practices and their visions of art criticism.

Hyunjoo Byeon, curator, writer, publisher, Seoul (KR) & Berlin (DE)
Gameli Hamelo, journalist, writer, researcher, Accra (GH)
Denisa Tomková, art theorist, curator, researcher, Prague (CZ)
Pieter Vermeulen, art critic, curator, lecturer, Brussels (BE)
Moderation: Klaus Speidel, Verein K, Vienna (AT)

In cooperation with Verein K.

Mittwoch, 23. September 2026,

In constant flux

Artists new to Vienna

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Artists new to Vienna

Each year artists from all around the world choose to make Vienna their home. They come here with an art education possibly guided by different principles than those established in Austria, a novel way of seeing the world and a differing perception of the realms of possibility when creating art. This is an immense opportunity for Viennese art institutions to get exposed to streams of thought and ways of producing art not yet established in Vienna. However, this opportunity is still not used enough. Cultural workers and researchers discuss possible causes and ways forward. QMA presents their new artist database aiming at establishing the existing heterogeneity of artistic expression in Vienna as a new normality.

Smaranda Krings, cultural manager, curator, Vienna
Guilherme Maggessi, cultural manager, artist, curator, Vienna
Justina Špeirokaitė, cultural manager, curator, Vienna
Lilian Häge, researcher, Vienna

In cooperation with QMA and IG Bildende Kunst.

Donnerstag, 24. September 2026,

Wege aus der Gewalt

Diskussion

Subtitle

Diskussion

Österreich weist im europäischen Vergleich eine überdurchschnittlich hohe Rate an Femiziden auf. Opferschutzorganisationen und Aktivist*innen versuchen seit Jahren, die gesellschaftliche Sensibilität für dieses Thema zu schärfen. Welche Protestformen und Angebote gibt es und wer sind die Akteur*innen, die diese tragen? Inwiefern wiederholen mediale Diskurse patriarchale Machtverhältnisse und welche Rolle nehmen Medien bei der Berichterstattung über Tötungsdelikte an Frauen ein? Welche Allianzen bestehen und müssen noch geschlossen werden, um präventiv gegen Gewalt gegen Frauen vorzugehen?

Jenny Kerstin Bauer, Dachverband Frauen- u. Mädchenberatung, Wien
Elisabeth Cinatl, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, Wien
Anna Valentina Ennemoser, Kuratorin, FRAU* schafft Raum, Wien
Erich Lehner, Dachverband für Männer-, Burschen- und Väterarbeit in Österreich, Wien
Moderation: Hannah Müller, Journalistin, Wien

In Kooperation mit dem Dachverband Frauen und Mädchenberatung Wien, mit dem Projektteam SToP Mariahilf & Neubau-Stadtteile ohne Partnergewalt und dem Dachverband für Männer-, Burschen- und Väterarbeit in Österreich.

Oktober 2026

Donnerstag, 1. Oktober 2026,

Teslokratie

Buch- und Heftpräsentation

Subtitle

Buch- und Heftpräsentation

Als Elon Musk im Rahmen seines DOGE-Abenteuers die Kettensäge an die US-Verwaltung anlegte, blitzte das Schreckbild einer Zukunft auf, in der Kapital auf politische Macht trifft – eine Zukunft der „Teslokratie“? Ihr Machtstreben reicht vom Silicon Valley über das brandenburgische Grünheide bis zum Mars. Die Herausgeber erläutern die Ideologien hinter diesem Machtanspruch und fragen danach, welche Formen von Kritik und Gegenmacht heute im Angesicht der Teslokratie möglich sind.

Christoph Chwatal, Kunsthistoriker, Wien / Berlin
Alexander Karschnia, Theatermacher, Berlin
Heimo Lattner, Künstler, Berlin

Christoph Chwatal, Alexander Karschnia, Heimo Lattner (Hg.), Teslokratie. Ideologien des Tech-Kapitalismus, Hamburg: Edition Nautilus 2026

Christoph Chwatal, Alexander Karschnia, Heimo Lattner (Hg.), Teslokratie, springerin 32, Heft 3, 2026

In Kooperation mit springerin – Hefte für Gegenwartskunst.

Schwerpunkt 2026: Übergänge / Transitions
Dienstag, 6. Oktober 2026,

feminismen diskutieren

Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics

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Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics

Die Idee der Gefährt*innenschaft bietet eine alternative Form des Zusammenlebens. Menschliche Beziehungen wurden durch die traditionellen Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Am Beispiel der erfolgreichen Comicserie Hilda werden Körper gezeigt, die sich der Binarität Tier / Mensch entziehen. Diese Wesen stellen einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen dar, weil sie nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruhen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährt*innenschaft?

V. Erin Sedelmaier, Kulturwissenschaftler*in, Bildungsarbeiter*in, Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW, Wien

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen.

Schwerpunkt 2026: Übergänge / Transitions
Donnerstag, 8. Oktober 2026,

On having cake and eating it too

Reading & Screening

Subtitle

Reading & Screening

On having cake and eating it too is a primarily text-based publication project about feminine devouring. The project departs from a personal archive of materials collected over several years referencing metaphors around feminine devouring, appetite, consumption and desire. Quotes, pop-cultural references, images and film scenes are woven into a network of associations and reflected upon using queer-feminist theory as well as personal anecdotes. Putting these references in conversation with each other, the text blurs the boundaries of genre across literary, critical and pop-cultural discourses, destabilizing hierarchies between the academic and anecdotal.

Lara Bellon, writer, artistic researcher, Vienna

Lara Bellon, On having cake and eating it too, Vienna 2026

Donnerstag, 15. Oktober 2026,

Space & Gender

Buchpräsentation

Subtitle

Buchpräsentation

Der Verlag TU Wien Academic Press präsentiert seine neue Publikationsreihe Space & Gender. Die Gäst*innen befassen sich sich mit den Möglichkeiten und Potenzialen des Themenfelds Geschlecht und Raum in Lehre und Forschung. Vorgestellt und diskutiert werden die ersten beiden Bände: Unvoiced Heritage – Queerfeminist Care for Tabooed Spaces und Gekommen, um zu bleiben – Feministische Positionen zu Architekturlehre und -praxis.

Karin Hartmann, Architektin, Autorin, Bonn
Elke Krasny, Professorin für Kunst und Bildung, Akademie der bildenden Künste Wien
Luise Rellensmann, Professorin für Bauen im Bestand, Denkmalpflege und Bauaufnahme, Hochschule München
Lee Chichester, Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetische Theorie, Universität Bremen

Eine Veranstaltung der TU Wien Academic Press.

Freitag, 16. Oktober 2026,

Die manipulierte Öffentlichkeit

Symposium

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Symposium

Freitag, 16. Oktober, 18.00–20.30
Samstag, 17. Oktober, 10.00–13.30

Netz-Radikalisierung als Bedrohung für Demokratie und Minderheiten: Antisemitische, rassistische, rechtsextreme, islamophobe sowie frauen- und queerfeindliche Inhalte verbreiten sich besonders in sozialen Medien mit großer Dynamik und verstärken Hass und Gewalt gegen Minderheiten. Auch wenn Fake News kein neues Phänomen sind, werden sie heute gezielt politisch eingesetzt und fördern gesellschaftliche Polarisierung. Medienkompetenz gilt als zentrale Gegenmaßnahme. Ambiguitätstoleranz und Media Literacy stärken vor allem bei Jugendlichen die Resilienz gegen Desinformation. Zugleich braucht es strukturelle Antworten, etwa die Verantwortung klassischer Medien online sowie die Förderung alternativer Plattformen mit respektvoller Netiquette.
Im Zentrum dieses zweitägigen Symposiums steht die Frage, welche Gefahren von Desinformation und Radikalisierungsprozessen in sozialen Medien für die Demokratie sowie für Minderheiten ausgehen.

Beate Hausbichler, Der Standard
Hannah Metzler, Psychologin und Neurowissenschaftlerin
Bianca Kämpf, DÖW
Eşim Karakuyu, Sozialpädagogin und Jugendarbeiterin
Eva Wackenreuther, ORF-Faktencheck

In Kooperation mit der Initiative Minderheiten.

Montag, 19. Oktober 2026,

Bewährungsprobe #60

Künstler*innengespräch

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Künstler*innengespräch

Die Bewährungsprobe stellt zwei künstlerische Positionen aus Wien vor und widmet sich drängenden Fragen zur Kunstproduktion. Delphine Légers Praxis untersucht urbane Räume anhand alltäglicher Materialien, insbesondere Verpackungskarton. Mit seriellen Prozessen und textilen Techniken transformiert sie industrielles Verpackungsmaterial in räumliche Arbeiten, die neue Perspektiven auf Konsum, Klimawandel und die materiellen Spuren des städtischen Alltags eröffnen. Im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Rafael Lippuner steht die Umgebung als solche. Dazu gehören sowohl designierte Orte und deren räumliche Strukturen als auch gefundene Materialien und Objekte, darunter Video, Metallblech, Nylonfaden und Wäscheleine.

Delphine Léger, Künstlerin, Wien
Rafael Lippuner, Künstler, Wien
Moderation: Johannes Franz-Figeac, Künstler, Wien

Dienstag, 20. Oktober 2026,

Vortragsreihe: Frieden schaffen

Österreichische Neutralitätspolitik

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Österreichische Neutralitätspolitik

Derzeit gibt es intensive Debatten über die Aufgabe des Neutralitätsstatus, auch immer häufiger verbunden mit der Forderung nach einem Beitritt Österreichs zur NATO. Im Rahmen des Vortrags wird die Rolle der Neutralität im Kalten Krieg beleuchtet und die Frage gestellt, wie neutral Österreich gewesen ist. Die historischen Aufmarschpläne von NATO und Warschauer Pakt bezüglich Österreich werden evaluiert. Außerdem sollen die Ursachen der aktuellen Debatten sowie das Desinteresse der meisten politischen Parteien an einer Aufgabe der Neutralität als Identitätsparameter hinterfragt werden.

Oliver Rathkolb, Zeithistoriker, Wien

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Mittwoch, 21. Oktober 2026,

Lebt und arbeitet woanders

Residence-Programme

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Residence-Programme

Institutionen, die einen Aufenthalt zum künstlerischen Arbeiten ermöglichen, sind fester Bestandteil der Kunstszene. Sie eröffnen neue Erfahrungshorizonte und Perspektiven, Vernetzungen in anderen Kontexten, eine Unterbrechung des Gewohnten. Was sind die relevanten Aspekte, um ein erfolgreiches Residence-Programm zu etablieren, worin liegen die Herausforderungen? Und wie können lokale Szene und Gäste voneinander lernen? Was sind die Zielsetzungen und Strategien?

Lilian Engelmann, nGbK Berlin
Alexandra Grausam, PART, Away, Wien
Barbara Mahlknecht, Künstler*innenhaus Büchsenhausen, Innsbruck / Wien
Moderation: Maximilian Lehner, Kurator, Wien

Donnerstag, 22. Oktober 2026,

(m)Otherhood – Gewollte Kinderlosigkeit

Filmscreening & Diskussion

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Filmscreening & Diskussion

Jana Kießers essayistischer Kurzfilm (m)Otherhood bietet den Ausgangspunkt, um über gewollte Kinderlosigkeit zu diskutieren. Zwei Frauen unterschiedlicher Generationen kommen miteinander ins Gespräch. Dabei geht es um gesellschaftliche Veränderungen und anhaltende Erwartungen an Mutterschaft ebenso wie um die Reflektion der Kinderlosigkeit in verschiedenen Lebensphasen. Der Abend widmet sich Körpererfahrungen von Frauen und fördert den Austausch von feministischem Wissen zwischen den Generationen.

Jana Kießer, Künstlerin, Berlin
Béa Pall, Psychotherapeutin, Bundesverband für Psychotherapie, Wien
Moderation: Hannah Kocevar, Ärztin, Psychotherapeutin i.A.u.S., Wien

m(O)therhood (D 2025), R: Jana Kießer, 25 Min., OV

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe.

November 2026

Dienstag, 3. November 2026,

Vortragsreihe: Frieden schaffen

Solidarität als Grundlage

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Solidarität als Grundlage

Frieden entsteht nicht nur durch die Abwesenheit von Gewalt, sondern durch stabile soziale Beziehungen, gegenseitige Verantwortung und faire Institutionen. Der Vortrag beleuchtet Solidarität als zentrales, oft unterschätztes Element friedlicher Gesellschaften. Ausgehend von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen wird gezeigt, wie solidarische Praktiken und Institutionen zu sozialem Zusammenhalt beitragen können. Dabei wird diskutiert, wie sich Solidarität als Bedingung für Frieden als gesellschaftliche Praxis konkret fördern lässt.

Barbara Prainsack, Professorin für Vergleichende Politikfeldanalyse, Universität Wien

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Donnerstag, 5. November 2026,

Salon an.schläge

Feministischer Diskurs

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Feministischer Diskurs

Vor über vierzig Jahren gegründet, ist das feministische Magazin an.schläge ein beispielloses Projekt in der deutschsprachigen Medienlandschaft. Die an.schläge beleuchten das aktuelle politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen aus einer konsequent feministischen Perspektive. Das Magazin berichtet über sozialen Protest und „Politik von unten“, schreibt über Körper, Sex und Selbstbestimmung, analysiert die Entwicklungen in der neuen Arbeitswelt, nimmt wissenschaftliche Diskurse kritisch unter die Lupe und porträtiert upcoming female Artists aus Kunst und Pop.
Beim dritten Salon im Depot präsentiert die Redaktion die aktuelle Ausgabe. Nach einem Gespräch und künstlerischen Beiträgen geht es mit an.schläge-Beats zur Vernetzung an die Bar.

In Kooperation mit an.schläge – das feministische Magazin.

Montag, 9. November 2026,

If My Land Were Flat,

None of This Would Have Happened

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None of This Would Have Happened

The history of political protests in Iran is a cycle of hope and despair, each following the other along a troubled timeline. It forms a landscape like a mountain range: we fall, we rise, and fall again. This lecture performance by Sara Karimi is a walk through these mountains. It portrays fragments of that uneven terrain of resistance through live drawing, personal narratives, and archival materials. Following a protester as they climb the mountain of hope, the work imagines possible endings to their story.
In the second part, Karimi enters in dialogue with Huda Takriti on how the geographical and political context of the viewer shapes the perception of artworks. The conversation reflects on retelling histories of resistance, the space between fact and fiction, and the politics of witnessing.

Sara Karimi, artist, Vienna
Huda Takriti, artist, Vienna

In cooperation with QMA.

Mittwoch, 11. November 2026,

Wiener KI-Gespräche

Navigating Art in the Age of AI Angst

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Navigating Art in the Age of AI Angst

Erstmals wurde das Stipendium KI in der Kunst vom Bund ausgeschrieben. Zwanzig Künstler*innen haben 2025 jeweils 9.000 Euro erhalten und konnten sechs Monate lang an ihren Projekten mit KI-Bezug arbeiten. Diese Veranstaltung lädt sie alle ein, auf ihre Erfahrungen zurückzublicken und zu reflektieren, wie sich ihre Wahrnehmung von KI seitdem entwickelt hat: Ist KI zum Bestandteil ihrer Arbeit geworden? Arbeiten sie bewusst nicht mehr mit KI – oder gar gegen KI? Wie verhalten sie sich zur KI-Angst, die ja gerade die Kreativberufe stark betrifft?

Stipendiat*innen KI in der Kunst
Moderation: Klaus Speidel, Philosoph, AIT artloop, Wien

In Kooperation mit Vienna Art Week und AIT.

Donnerstag, 12. November 2026,

BASiS.KULTUR.WiEN

Cash.for.Culture-Award

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Cash.for.Culture-Award

BASiS.KULTUR.WiEN vergibt wieder den jährlichen Cash.for.Culture-Award an junge Künstler*innen und ihre herausragenden Projekte des Förderprogramms der Stadt Wien. Cash.for.Culture ist eine Förderinitiative, die junge Wiener*innen im Alter von 13 bis 23 Jahren bei ihren Kunst- und Kulturprojekten finanziell unterstützt und sichtbar macht. Der Abend bietet Raum zum Austausch, Vernetzen und Feiern mit den jungen Künstler*innen, Coaches und Gästen aus der Wiener Kunst- und Kulturszene.

Judith Mantler, Projektleitung Cash.for.Culture
Patricia Anderle, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderätin
Jürgen Partaj, Geschäftsführer BASiS.KULTUR.WiEN

Eine Veranstaltung von BASiS.KULTUR.WiEN.

Dienstag, 17. November 2026,

feminismen diskutieren

Creating: Women Artists from Ukraine

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Creating: Women Artists from Ukraine

How do intersectional experiences shape the creative practices of women visual artists from Eastern Ukraine, across (dis)placement and staying at the frontline, following the full-scale Russian invasion? Co-designed with artists, the research examines how artistic practices evolve across different geographical and social locations. How does research unfold when artists shape its design and interpretation? What do emerging findings reveal about intersectional experiences across different (dis)placement realities? The talk reflects on both the co-creative research process and emerging findings.

Olga Bolibok, social scientist, artist, ZSI, Vienna
Moderation: Anna Rauchenwald, VfW, Vienna

In cooperation with Verband feministischer Wissenschafteri*nnen and Office Ukraine.

Mittwoch, 18. November 2026,

Crit Cross #30

A Forum on Art Criticism

Subtitle

A Forum on Art Criticism

Crit Cross is an open discussion group of current writing about art. It has the aim to create a platform for the sustainable promotion of art- and sociocritical dialogue as well as art-related topics in Vienna. Furthermore, it aims to promote the ability to read and exchange critically. The premise of the project is that art texts are part of a social discourse, which also lives from direct exchange and that critical reflections on art and society are essential at a time when art is under pressure of justification in the face of shrink ing resources and political change.

In cooperation with Verein K.

Schwerpunkt 2026: Übergänge / Transitions
Donnerstag, 19. November 2026,

Art made by music making artists

who are art making musicians

Subtitle

who are art making musicians

Musik entsteht durch ein Geflecht aus Musiker*innen und Publikum, privaten und öffentlichen Räumen, Institutionen und informellen Netzwerken. Gerade in Wien stellt sich die Frage, wie diese Welt organisiert ist: Wer schafft die Bedingungen, unter denen experimentelle und nicht kommerzielle Musik entstehen kann? Welche Rolle spielen dabei Kunstinstitutionen, Förderstrukturen und selbstorganisierte Räume – wie könnten andere Formen der Zusammenarbeit aussehen?

Kuratierung: Franziska Abgottspon, Alexander Diesenreiter, David Quigley

In Kooperation mit Tangel – Raum für intermediale Kunst, Musik und Bildung.

Die Diskussionsveranstaltung ist Auftakt für ein Konzertwochenende von 19. bis 22. November im Café Tangel in Simmering.

Montag, 23. November 2026,

Bewährungsprobe #61

Künstler*innengespräch

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Künstler*innengespräch

Die Bewährungsprobe stellt zwei künstlerische Positionen aus Wien vor und widmet sich drängenden Fragen zur Kunstproduktion.
Katharina Kamph ist performative Objektkünstlerin, deren Werke sich am DIY-Gedanke orientieren und dazu einladen, bewegt, benutzt oder spielerisch erkundet zu werden. Mit den Objekten eröffnet Kamph einen spielerischen Zugang zu Geometrie, Philosophie oder Mythologie. Lola Pfeifer verfremdet in ihren Arbeiten das Alltägliche. Sprache ist oft selbst Gegenstand der Werke und lebt zwischen Materialien, (pop-)kulturellen Anspielungen und persönlichen Bildwelten.

Katharina Kamph, Künstlerin, Wien
Lola Pfeifer, Künstlerin, Wien
Moderation: Johannes Franz-Figeac, Künstler, Wien

Mittwoch, 25. November 2026,

Geh denken!

Naturglaube und Rechtsextremismus

Subtitle

Naturglaube und Rechtsextremismus

Antisemitismus geht im völkischen Denken nicht selten mit einem romantisierenden Naturglauben, Verschwörungsfantasien und esoterischen Weltdeutungen einher. Der Vortrag widmet sich den historischen wie auch inhaltlichen Kontinuitäten vom Glauben an eine „natürliche Lebensweise“ und das Recht des Stärkeren, Wissenschafts- und Impfablehnung, Volkskörperkult, Naturheilkunde und nicht zuletzt Antisemitismus. Historisch und ideologiekritisch werden diese Phänomene in das ambivalente Verhältnis zur modernen Gesellschaft eingebettet und Ansätze zur Erklärung eines antisemitisch und völkisch begründeten Naturglaubens präsentiert.

Isolde Vogel, Historikerin, DÖW, Wien

In Kooperation mit dem Verein GEDENKDIENST.

Donnerstag, 26. November 2026,

Damit das Spiel beginnt: Über das Nichts

Philosophische Buchpräsentation

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Philosophische Buchpräsentation

Wo gespielt wird, beginnt schon das Denken. Warum ist aber in den vergangenen Jahrzehnten das spielerische Moment im Denken zunehmend zurückgetreten, zumindest in den beiden Gestalten, in die sich die Philosophie gespalten hat – die ihrer Akademisierung und die ihrer Popularisierung? In seinem Buch unternimmt Düttmann den Versuch, ein offenes Spiel zu denken, am Leitfaden der Gedanken Adornos, Derridas, Heideggers und Kants. Er versteht das Spiel vom Nichts her: Im und als Spiel teilt sich das Nichts dem Denken mit, und diese Mitteilung, die das Spielen ist, äußert sich in der Freude.

Antonia Birnbaum, Université Paris 8, Paris / Wien
Brigitte Felderer, Social Design, Universität für angewandte Kunst Wien
Alexander García Düttmann, Philosoph, Berlin
Amanda Holmes, Philosophie, Universität für angewandte Kunst Wien
Robert Pfaller, Philosoph, Kunstuniversität Linz
Jan Völker, Philosophie, Universität für angewandte Kunst Wien

Alexander García Düttmann, Damit das Spiel beginnt: Über das Nichts, Frankfurt a. M.: Vittorio Klostermann 2026

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien.

Schwerpunkt 2026: Übergänge / Transitions
Freitag, 27. November 2026,

FLUVIALE — STREAM.fields 26

Symposium

Subtitle

Symposium

Jahresabschluss des internationale Symposiums STREAM.fields 26 – das diskursive Format des mobilen, transdisziplinären Kunstfestivals FLUVIALE, das seit Juni 2025 entlang der Projektachse von Sizilien bis Skjervøy in Norwegen, durch Europa reist.

Berichte und Gespräche
Erfahrungen und Prozesse mit Jennifer DeFelice, Aiko Kazuko Kurosaki, Darko Fritz, Skade Henriksen, Thomas J. Jelinek, Gertrude Moser-Wagner u. a.

Filmscreening
Along the Line: 16 month FLUVIALE (AT 2026), R: Thomas J. Jelinek, 40 Min.

Projekpräsentationen
> ReDefuse < Vulkan-Projekt, Gertrude Moser-Wagner
> SULFUR < Schwefelabbau in Sizilien, Marcella Barone
> unter uns / under us < Verschiebungen des Untergrunds, Sabine Grupe

Lecture: Codes of Reality
Von der Strömungsanalyse zur Codesprache unserer Gegenwart – Christoph Hubatschke

Podiumsdiskussion: Codes of Change
Was sind die Codes, die unsere Realität bestimmen und beeinflussen und was sind die Codes, die diese verändern können?
Lecture & Moderation: Julia Grillmayr

Konzert und performativer Abschluss
Martin Siewert

Marcella Barone, Künstlerin, Accademia di Belle Arti di Catania (IT)
Jennifer DeFelice, Künstlerin, Co-Kuratorin, Brno (CZ)
Darko Fritz, Co-Kurator, Zagreb (HR)
Julia Grillmayr, Professorin für Kulturwissenschaften, Linz (AT)
Sabine Grupe, Hydrologin, Wien (AT)
Skade Henriksen, Künstlerin, Bergen (NO)
Christoph Hubatschke, Philosoph, FLUVIALE, Wien (AT)
Thomas J. Jelinek, Leitung FLUVIALE, Wien (AT)
Aiko Kazuko Kurosaki, Performerin, One Billion Rising Austria, Wien (AT)
Gertrude Moser-Wagner, Board der FLUVIALE, Wien (AT)
Martin Siewert, Musiker, Wien (AT)
Tanja Vujinovic, Künstlerin, Ljubljana (SL)

In Kooperation mit FLUVIALE.

Dezember 2026

Dienstag, 1. Dezember 2026,

Vortragsreihe: Frieden schaffen

Frauen schaffen Frieden

Subtitle

Frauen schaffen Frieden

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Zugleich nimmt die Zahl der bewaffneten Konflikte zu. In dieser Konstellation fordern Frauen-Friedensorganisationen, dass endlich umfassend in Frieden und Abrüstung investiert wird. Sie kritisieren jene militärischen und patriarchalen Machstrukturen, die Gewalt und Ungleichheit überhaupt erst hervorbringen. Feministische Friedensarbeit kann auf zahlreiche historische Errungenschaften zurückblicken und ist heute notwendiger denn je. Im Zentrum des Vortrags stehen die Analysen, Herausforderungen und Maßnahmen von Frauen-Friedensorganisationen.

Rosa Logar, Women’s International League for Peace & Freedom, Wien

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Donnerstag, 3. Dezember 2026,

Acts of Keeping

Presentation INSERT #10

Subtitle

Presentation INSERT #10

INSERT. Artistic Practices as Cultural Inquiries is a platform seeking to bring together artistic, scientific and curatorial practices in the frame of culture analytical research. With Acts of Keeping: Vernacular Archives and Social Performances of Memory the editors focus on family albums, a dress, embodied repertoires, collected militaria – which exist outside of institutional record-keeping and follow their own logics of care, contingency and social relation. The archive is hereby understood both as a repository and as an event. The question of how artistic research can stay accountable to the vernacular properties of its objects remains open.

Ana de Almeida, Academy of Fine Arts Vienna / Academy of Fine Arts Munich
Lena Ditte Nissen, University of Art and Design Linz / ÖAW
Elif Süsler-Rohringer, University of Applied Arts Vienna / ÖAW

Donnerstag, 10. Dezember 2026,

Mother of Pearls

Buchpräsentation

Subtitle

Buchpräsentation

Der Dialog zwischen Bild und Text ist beim Verlag Positionen Programm, ebenso der feministische Anspruch. Die neue Publikation verhandelt mit Gedichten und Texten auf Deutsch und Englisch familiäre und partnerschaftliche Beziehungen, die Verbindung zur eigenen künstlerischen Arbeit, zu Sexualität und Bedürftigkeit: „Mother of Pearls ist ein zärtlich-widerständiger Dialog zwischen Gedichten und Zeichnungen. Hauptgesprächsthema ist der Körper, na klar, und er windet sich in Farben, Formen und Worten über die Seiten. Wir hören im Grunde nur zu.“

Melanie Ludwig, Künstlerin, Linz
Maria Stadlober, Autorin, Performerin, Berlin
Moderation: Daniela Banglmayr, Positionen, Linz

Maria Stadlober & Melanie Ludwig, Mother of Pearls, Linz: Positionen 2026


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