Programm


Mai 2026

Schwerpunkt 2026: Übergänge / Transitions
Dienstag, 19. Mai 2026,

feminismen diskutieren

Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics

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Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics

Die Idee der Gefährt*innenschaft bietet eine alternative Form des Zusammenlebens. Menschliche Beziehungen wurden durch die traditionellen Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Am Beispiel der erfolgreichen Comicserie Hilda werden Körper gezeigt, die sich der Binarität Tier / Mensch entziehen. Diese Wesen stellen einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen dar, weil sie nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruhen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährt*innenschaft?

V. Erin Sedelmaier, Kulturwissenschaftler*in, Bildungsarbeiter*in, Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen.

Mittwoch, 20. Mai 2026,

Crit Cross #28

A Forum on Art Criticism

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A Forum on Art Criticism

What happens when art criticism refuses its own framework? In 1969, art critics Jill Johnston and Carla Lonzi independently abandoned the field of art criticism in the USA and Italy.
This edition of Crit Cross features a presentation by Frida Sandström, drawing on her PhD thesis Dropout Subjects. Jill Johnston’s and Carla Lonzi’s Disintegration and Deculturalization of Art Criticism as Social Critique in 1969 (University of Copenhagen, 2025). As Frida Sandström suggests, Johnston’s and Lonzi’s gestures did not mark an end, but the emergence of new forms of feminist, political, and social critique – resonances that continue to shape critical thought today.  

Frida Sandström, writer, critic, Paletten Art Journal, Max Planck Institute for Art History, Florence
Moderation: Rose-Anne Gush, art theorist, historian, IZK, TU Graz

In cooperation with Verein K.

Donnerstag, 21. Mai 2026,

(Un)bequeme Erinnerung

Plurale Erinnerung

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Plurale Erinnerung

Während die Verbrechen der Nationalsozialist*innen vermeintlich aufgearbeitet sind, schreitet der Rechtsruck in Europa voran und die Zahl rassistischer und antisemitischer Vorfälle, keinesfalls nur von rechts, steigt. Die damit zusammenhängende menschenfeindliche Politik trifft nicht alle gleich und Zugänge, sie zu verstehen sind vielfältig. Deutungsmuster stehen oft in Konkurrenz zueinander. Kann uns das Konzept der pluralen Erinnerung weiterhelfen, um die Gewalt der postnazistischen und postkolonialen Gesellschaft zu begreifen?

Tobias Herzberg, Dramaturg, Regisseur, Wien
Arjun Pfaffstaller, Experte für Inklusion, Barrierefreiheit und Ableismus, Wien
Ljiljana Radonić, Politikwissenschaftlerin, Wien
Anne Wiederhold-Daryanavard, Schauspielerin, Organisationspsychologin, Wien
Moderation: Simon Nagy, Kunstvermittler, Autor und Aktivist, Wien

In Kooperation mit dem Verein GEDENKDIENST.

Schwerpunkt 2026: Übergänge / Transitions
Freitag, 22. Mai 2026,

Mykoästhetik

Pilze, Kunst und Kino

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Pilze, Kunst und Kino

Pilze sind ein verbreitetes Phänomen der zeitgenössischen Kunst. Die Entstehungsweisen und Genealogien lassen sich bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Gibt es eine strukturelle Verwandtschaft zwischen den zersetzenden, vernetzenden und symbiotischen Eigenschaften, die Pilzen zugeschrieben werden, und den sich wandelnden Kunstauffassungen und -praktiken der Moderne und Gegenwart?
Unter dem Begriff der Mykoästhetik versammelt Ilka Becker Studien zu Schauplätzen der Kunst und des Kinos, auf denen sich Pilze tummeln. Dabei treffen Realien, Metaphern, Allegorien und Vernetzungsfiguren auf postkoloniale, (queer-)feministische, (welt-)ökologische, postanthropozentrische sowie agentielle Lesarten der Gegenwart.

Ilka Becker, Kunsthistorikerin, Autorin, Köln / Mainz
Clemens Krümmel, Kunsthistoriker, Autor, Berlin

Ilka Becker, Mykoästhetik – Pilze, Kunst und Kino, Berlin: b_books 2025

Mittwoch, 27. Mai 2026,

Erregung muss erzählt werden!

Buchpräsentation

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Buchpräsentation

Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phänomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter*innen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme von Andrea B. Braidt lautet jedoch, dass Erregung erzählt werden muss: Die Autorin fasst „Erregung“ als Affekt, der als Bestandteil der Erzählung auf die Empathie der Zuschauer*innen wirkt, und von der Erzählperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Anhand von Filmclips und Medienbeispielen (von Wuthering Heights bis Ashley Hans Scheirl) werden zentrale Thesen des Bandes diskutiert.

Andrea B. Braidt, Film- und Medienwissenschaftlerin, Universität Wien
Lisa Gotto, Filmwissenschaftlerin, Universität Wien
Andrea Seier, Medienwissenschaftlerin, Universität Wien

Andrea B. Braidt, Erzählte Erregung. Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien, Wien: Böhlau / Brill 2025

Juni 2026

Montag, 1. Juni 2026,

Bewährungsprobe #59

Künstler*innengespräch

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Künstler*innengespräch

Die Bewährungsprobe widmet sich Fragen zur Kunstproduktion und den jeweiligen Arbeitsbedingungen.
Nadine Lemke verbindet textile Techniken mit Rauminterventionen zu Installationen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Untersuchung persönlicher und gesellschaftlicher Muster; Handarbeit dient als kritisches, politisch konnotiertes Medium, das historische Rollenbilder sichtbar macht und transformiert.
Jakob Neulinger setzt sich in seiner künstlerischen Praxis mit dem bildhauerischen Konzept des Objekts und des jeweiligen Gegenübers auseinander. Seine Objekte und Assemblagen regen an, lenken ab und laden ein zur Partizipation.

Nadine Lemke, Künstlerin, Wien
Jakob Neulinger, Künstler, Wien
Moderation: Johannes Franz-Figeac, Künstler, Wien

Dienstag, 2. Juni 2026,

Soziologische Handlungsanalysen

Buchpräsentation

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Buchpräsentation

Die Publikation mit dem Untertitel Ziemlich interessante Anwendungen soziologischer Theorien zur Analyse ausgewählter Handlungssituationen bietet Texte von Studierenden für Studierende der Soziologie.
Sie ist das Resultat eines Seminars im Masterstudium, in dem Theorien auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden sollten. Dafür wurden soziologische Paradigmen ausgewählt und konkreten Handlungssituationen zur Analyse unterworfen: Eine inszenierte Werbekampagne, eine Straßenblockade, Vorstellungsgespräche und die Institution Ehe.
Wie engagiert man sich über den Hörsaal hinaus, startet eigene Initiativen und bringt Ideen zum Abschluss? Und welche Kompetenzen aus dem Soziologiestudium erweisen sich dabei als besonders wertvoll – auch jenseits der Wissenschaft?

Enese Àgnes Daróczi, Studentin, Universität Wien
Günter Stummvoll, Soziologe, Universität Wien
Moderation: Sara Piątek, kontexte. Netzwerk, Wien

Enese Àgnes Daróczi & Günter Stummvoll, Soziologische Handlungsanalysen, Wiesbaden: Springer VS 2026

In Kooperation mit kontexte. Netzwerk.

Montag, 8. Juni 2026,

ÖGFA

The Alienation Effect

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The Alienation Effect

In the 1930s, tens of thousands of central Europeans sought sanctuary from fascism in Britain. While the rainy, seemingly quaint island they discovered on arrival was a far cry from the dynamism of Weimar Berlin or Red Vienna, it was safe, and it became home.
Yet the émigrés had not arrived alone: they brought with them new and radical ideas, and as they began to rebuild their lives and livelihoods, they transformed the face of Britain forever. In the resulting clash between European modernism and British moderation, imaginations were fundamentally realigned and remade for the better, as Owen Hatherley argues.

Owen Hatherley, author, journalist, London
Moderation: Michael Klein, ÖGFA, Vienna

An event by ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur.

Dienstag, 9. Juni 2026,

Anthropographien

Buchpräsentation

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Buchpräsentation

Anthropographien sind die vielfältigen Beschreibungen, Schematisierungen und bildhaften Darstellungen des Menschen. Im Zentrum steht die Frage, welche Denkformen in diesen Darstellungsweisen jeweils Gestalt annehmen, wie diese auf das Denken zurückwirken und welche Folgen es hat, wenn der Mensch sich in seinem Streben nach Selbstinszenierung und Selbsterforschung reflexiv zum Thema macht.
Von den figürlichen Darstellungen der Vor- und Frühgeschichte über klassische Drucktechniken bis hin zu modernen bildgebenden Verfahren elektronischer Art eröffnen sich jeweils spezifische Formen der Präsentation, die ohne diese Mittel undenkbar wären. Es ist ein exklusives Kennzeichen des Menschen, sich auf diese Weise in seinen eigenen Werken auszudrücken.

Sebastian Hackenschmitt, Kunsthistoriker, MAK Wien
Walter Seitter, Philosoph, Übersetzer, Wien
Moderation: Dieter Bandhauer, Verleger, Wien

Sebastian Hackenschmidt & Walter Seitter (Hg.), Anthropographien, Wien: Sonderzahl 2026

Donnerstag, 11. Juni 2026,

Museum und Faschismus

Hinschaun! Poglejmo.

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Hinschaun! Poglejmo.

Im dritten Teil der schnittpunkt-Reihe Museum und Faschismus geht es um die Ausstellung Hinschaun! Poglejmo., die 2025 im Kärnten Museum zu sehen war. Sie markierte einen historischen Moment. Erstmals in Kärnten kamen in einer groß angelegten Museumsausstellung Themen der nazistischen Verbrechen in Kärnten und ihrer Kontinuitäten zur Sprache.
Konzept, Gestaltung, Programm und Rezeption der Ausstellung werden mit den Kuratorinnen besprochen – vor dem Hintergrund dessen, was geschehen ist und was es für die Gegenwart bedeutet.

Andreas Krištof, Kuratorinnen-Kollektiv section.a, Wien
Peter Pirker, Kärnten Museum Klagenfurt und Universität Innsbruck
Ina Sattlegger, Kuratorin, Wien
Nora Sternfeld, HFBK Hamburg, schnittpunkt, Wien
Moderation: Monika Sommer, Haus der Geschichte Österreich, schnittpunkt, Wien

In Kooperation mit schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis
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Dienstag, 16. Juni 2026,

Verax vs. Mendax

Whistleblowing und Ideologie in Film und Medien

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Whistleblowing und Ideologie in Film und Medien

Die Darstellungen von Edward Snowden (Hackername „Verax“) und Julian Assange („Mendax“) in Spiel- und Dokumentarfilmen könnten nicht unterschiedlicher sein: Während der Whistleblower Snowden gerade noch als ein amerikanischer Held gefeiert werden kann, wird der WikiLeaks-Gründer Assange als der ultimative Feind der liberalen Ordnung und der freien Presse dargestellt.
Im Zentrum dieser Auseinandersetzung steht Ideologie, nicht zuletzt weil Whistleblowing auch als ein „ideologiekritischer Akt“ gelesen werden kann. Es stellt sich letzten Endes auch die Frage, wie effektiv diese Whistleblower-Narrative überhaupt sind. Haben sie noch das Potenzial, gesellschaftskritisch zu sein, in einer Zeit, wo jede Aufdeckung zum schnell konsumierbaren „Social-Media-Content“ wird, der bald vergessen wird? Sind die Filme selbst allzu sehr auf das Individuum fixiert und nicht auf die Tat selbst?

Saša Miletić, Autor, Wien
Claus Tieber, Privatdozent, Filmwissenschaftler, Universität Wien / MUK
Moderation: Mara Siegl, LIT Verlag, Wien

Saša Miletić. Verax vs Mendax: Whistleblowing and Ideology in Film and Media with Edward Snowden and Julian Assange, Münster: LIT Verlag 2025

Mittwoch, 17. Juni 2026,

Geh denken!

Lesbische Gedenkpraktiken in der DDR

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Lesbische Gedenkpraktiken in der DDR

Wer durfte in der DDR an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern und unter welchen Bedingungen? Neben staatlich vorgegebenen Gedenknarrativen entwickelten homosexuelle Gruppen eigene Formen des Erinnerns, die öffentlich kaum sichtbar waren. Mitte der 1980er-Jahre trugen etwa kirchliche Fahrten von Lesben zur Gedenkstätte Ravensbrück wesentlich zur historischen Aufarbeitung der Verfolgung lesbischer Frauen im Nationalsozialismus bei. Erinnerung kann als kollektive Trauerarbeit, als Praxis des Sichtbarmachens und als politische Handlung verstanden werden.
Der Vortrag eröffnet eine Perspektive auf Erinnerungskultur, die Machtverhältnisse des Erinnerns sichtbar macht und zur Diskussion über Ausschlüsse und die Bedeutung marginalisierter Perspektiven einlädt.

Annika Geiser, Historikerin, Berlin

In Kooperation mit dem Verein GEDENKDIENST.

Donnerstag, 18. Juni 2026,

feminismen diskutieren

Karikatur Humor Ironie Strategie

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Karikatur Humor Ironie Strategie

Karikaturen amüsieren, irritieren, regen zum Nachdenken an – oder ärgern uns. Als ein Humor, der entwaffnet, wird Ironie beschrieben. Sie kann eine Überlebensstrategie in Anbetracht komplexer, subversiver, bedrückender und hegemonialer Ideologien sein. Die politische Karikatur erzeugt eine kritische Aussage zur Chronik der Zeit – etwa Ironimus, der mit wenigen Strichen Kommentare zu Ereignissen oder zu Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur schuf. Wie schaffen das heute Marjane Satrapi oder Liv Strömquist?

Sabine Prokop, Künstlerin, Kultur- und Medienwissenschaftlerin, Wien und Bad Traunstein
Barbara Schlesinger Gómez, Medizinerin, Kulturwissenschaftlerin, Klagenfurt / Celovec

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen.

Mittwoch, 24. Juni 2026,

Dirty Dragging

Buchpräsentation

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Buchpräsentation

Drag gilt als subversive queere Auftrittsform. Was aber, wenn Nonkonformität von rechts entwendet wird? Welche historischen Vorläufer gibt es für eine rechte Spektakelkultur und mit welchen Kulturtechniken und Perspektiven ließe sich darauf antworten?
Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Rechtsrucks und AI-generierter Tabubrüche unterhält sich die Politikwissenschaftlerin Monika Mokre mit der Kulturwissenschaftlerin Evelyn Annuß über deren neues Buch Dirty Dragging. Performative Transpositions, das sich im Blick auf Apartheid, NS und US-Segregation mit dem körperlichen Mitschleppen politischer Gewalt beschäftigt und nach der Geschichte verwandter widerständiger Auftrittsformen fragt.

Evelyn Annuß, Leitung International Research Center Gender and Performativity (ICGP), mdw Wien
Monika Mokre, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien

Evelyn Annuß, Dirty Dragging. Performative Transpositions, Wien: mdwPress 2026

Donnerstag, 25. Juni 2026,

Demokratische Planwirtschaft gegen die Krisen?

Zeitschriftenpräsentation

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Zeitschriftenpräsentation

Der Kapitalismus führt täglich zu neuen Unsicherheiten: Wie teuer wird der Wocheneinkauf noch? Wie viel muss ich bei der Energierechnung nachzahlen? Konzerne wie OMV, Spar oder Amazon planen alle – doch für ihre Profite. Eigentümer*innen und das Management entscheiden, was und wie produziert wird, die Belegschaft hat keine Mitsprache. Das befeuert Unzufriedenheit und die Klimakrise. Demokratische Planwirtschaft bedeutet daher: Bewusste und demokratische Entscheidungen darüber zu treffen, welche Arbeiten in einer Gesellschaft notwendig sind und wie wir mit den natürlichen Ressourcen schonend umgehen, um die Bedürfnisse aller zu befriedigen. Doch wie? Wie kann die Wirtschaft mithilfe von Planung demokratisch gestaltet werden, um eine gerechte Gesellschaft zu erreichen? Wie können wir die Klimakrise abmildern und die Versorgung für alle sichern?

Hanna Braun, Attac Österreich, Wien
Mario Taschwer, Attac Österreich, Wien
Moderation: Julia Werthmann, Universität Wien

In Kooperation mit BEIGEWUM und Attac Österreich. Anmeldung: verwaltung@attac.at

Kurswechsel: Let’s Plan! Demokratische Wirtschaftsplanung – Schlüssel zur Transformation?, Heft 2, Wien: Sonderzahl 2026

Dienstag, 30. Juni 2026,

SOPHROSYNE – Ob das Universum mit der Menschheit gerechnet hatte?

Lese-Performances und Diskussion

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Lese-Performances und Diskussion

Damit sich Potenziale des Denkens entfalten können, braucht es Ruhe, Innehalten und Reflexion. Da Künstliche Intelligenz derzeit hoch im Kurs steht, wird eine „Intelligenz der Ruhe“ vorgestellt, und zwar als künstlerisches Spiel des Hörens mit Gastauftritt des altgriechischen Begriffs der Sophrosyne, einer ethischen Grundhaltung des Individuums zu sich selbst und zur (Mit-)Welt. In der Erzählung werden Straßen einer Stadt zu Zonen intensiver Sinneswahrnehmung, die selbst mit Universen liebäugelt.

Evelyn Blumenau, Hörspielerin, Schauspielerin, Autoren, Sängerin, Wien
Walter Kreuz, Hörspieler, Schauspieler, Autor, Kunstschaffender, Wien

Eine Veranstaltung der Künstlergruppe gecko art.


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