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Heute

Radical politics of non-arrival on a planet of tenements

Historically, cities worldwide, including Berlin, New York, London, and Vienna, have been built upon a foundation of tenements. However, what defines the current moment in urban history is the migrants‘ radical politics of non-arrival as a means to escape capture and exploitation.
This discussion explores the convergences and divergences between tenement and migration histories in previous stages of urban development in the global north and amid ongoing planetary urbanization. Drawing on reflections from extensive engagement with migrant communities in India and Italy, the talk emphasizes the role of architecture and built environment professionals in collaborating with, rather than opposing, migrant struggles. It underscores the agency these professionals possess to positively contribute to the challenges faced by migrants in the complex and evolving landscape of global urbanization.

Nitin Bathla, lecturer and postdoctoral researcher, ETH Zurich
Moderation: Michael Klein, ÖGFA, Vienna

An event by ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur.
Registration: www.oegfa.at

Porös werden

Wo finden heute öffentliche Begegnungen und gesellschaftliche Auseinandersetzungen statt? Wie können die Räume von Theatern oder Museen porös werden, um neue Vorstellungen geteilter Räume in migrantischen und diasporischen Stadtgesellschaften zu erproben? Selbstorganisierte Initiativen, auch in Kollaboration mit Institutionen, leisten Wesentliches für das Porös-Werden und erzeugen durch kulturelle und künstlerische Arbeiten neue Vorstellungen geteilter öffentlicher Räume. Das Buch versammelt Beiträge von Dramaturg*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen, die neue Praxen geteilter Räume, performativen Kuratierens und urbaner Dramaturgien vorstellen und theoretisch reflektieren.

Barbara Büscher, Professorin für Medientheorie und -geschichte an der HTWK Leipzig
Michael Hieslmair, Künstler, Architekt, Wien
Elke Krasny, Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien
Gin Müller, Dramaturg*in, Theaterwissenschaftler*in, Performer*in, Queertheoretiker*in, Wien
Birgit Peter, Philosophin, Theaterwissenschaftlerin, Wien
Michael Zinganel, Künstler, Kurator, Graz / Wien

Barbara Büscher, Elke Krasny, Lucie Ortmann (Hg.), Porös-Werden. Geteilte Räume, urbane Dramaturgien, performatives Kuratieren, Wien: Turia + Kant 2024

https://youtube.com/live/xT8hMt4kS9Q

Queer-feministische Positionen

Das Entstehen von Bewegungen wie Movimiento de Mujeres y Diversidades Indígenas por el Buen Vivir und Ni Una Menos oder Symbolen wie dem grünen Tuch für das Recht auf Abtreibung haben es ermöglicht, an einen dekolonialen und anti-hetero-cis-patriarchalen Feminismus aus Südamerika und der Karibik zu denken. Queer-Feministische Positionen bringt dekoloniale, kontra-patriarchale Ideen und diasporisches Wissen feminisierter Körper zusammen und zeichnet eine alternative Geografie queer-feministischer Militanz, politischer Aktivismen und transnationaler Allianzen.

Carla Bobadilla, Akademie der bildenden Künste Wien
Verónica Orsi, Alice Salomon Hochschule Berlin

Orsi, Verónica (Hg.), Queer-Feministische Positionen. Ausgangspunkt Südamerika und die Karibik, Münster: Unrast 2024

https://youtube.com/live/2YX3RpFZe4w?feature=share

Instagram-Wohnen

Welche Auswirkungen hat die mediale Repräsentation ästhetisierter Wohnbildwelten auf Plattformen wie Instagram auf das Verständnis von Architektur, Raum und Wohnen? Der Komplexität des Wohnens werden die dominanten Bildnarrative auf Instagram nicht gerecht, trotzdem finden die visuellen Wohnideale auch gebaute Übersetzungen und Anschlussstellen. Bernadette Krejs analysiert, was gegenhegemoniale Wohnbilder als politisch aktivistische Bilder für das Wohnen leisten können. Im Spannungsverhältnis von Bild und Architektur stellt sie alternative (Bild-)Möglichkeiten für mehr Diversität, Widerstand und Gemeinschaft in den Fokus – und bietet Impulse im Umgang mit digitalen und medial vermittelten Bildern.

Bernadette Krejs, Architekturschaffende und Forscherin, TU Wien
Peter Mörtenböck, Professor für Visuelle Kultur, TU Wien
Irene Nierhaus, Universitätsrätin der AAU-Universität Klagenfurt
Moderation: Maik Novotny, ÖGFA, Wien

Bernadette Krejs, Instagram-Wohnen. Architektur als Bild und die Suche nach gegenhegemonialen Wohnbildwelten,
Bielefeld: transcript 2023

Eine Veranstaltung der ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur.
Anmeldung: www.oegfa.at

Trans* Feminismen

Trans* Leben stehen aktuell im Zentrum gesellschaftlicher Debatten und Politiken. An ihnen werden Vorstellungen von Fortschritt und Freiheit, aber auch Bedrohung und Niedergang ausgehandelt. Zugleich prägen diese Debatten und Politiken trans* Leben, verunmöglichen, erschweren, normieren sie. Trans* zentrierte Analysen dieser Verhältnisse sind noch immer randständig. Femina Politica interveniert in diese Marginalisierungen und entwickelt dezidiert trans*feministische Analysen der Gegenwart.

Mascha Linke, Humboldt Universität zu Berlin
Gundula Ludwig, Universität Innsbruck
Yv Nay, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften
Zoe* Steinsberger, Universität Innsbruck

Zoe* Steinsberger & Gundula Ludwig (Hg.), Femina Politica: Trans* Ungleichzeitigkeiten und trans* Feminismen, 2023

In Kooperation mit dem Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck und Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft.

https://youtube.com/live/JWhdcGPqPtw