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Heute
  • Eine Frage der Perspektive

    Seit fünf Jahrzehnten arbeitet Lisl Ponger konsequent an ihrem bildnerischen Werk. Mit ihren Installationen, Filmen und inszenierten Fotografien erweist sie sich als skeptische Beobachterin von kulturellen Konstruktionen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Dabei scheut sie sich nicht, die Rolle von Autor*innenschaft, ästhetischer und gesellschaftlicher Repräsentation kritisch zu hinterfragen.
    Ihre Beteiligung an der aktuellen Ausstellung Die Welt von morgen wird eine weitere Gegenwart gewesen sein im Wiener mumok bietet den Anlass zu einem Arbeitsgespräch zwischen der Künstlerin und dem Kurator.

    Lisl Ponger, Filmemacherin, Fotografin, Medienkünstlerin, Wien
    Franz Thalmair, Kurator, mumok und Kunstraum Lakeside (Klagenfurt), Wien
    Moderation: Elisabeth Streit, Bibliothek Österr. Filmmuseum, Wien

    Elisabeth Streit & Dietmar Schwärzler (Hg.), Lisl Ponger. Semiotische Geister / Semiotic Ghosts, Wien: Mandelbaum 2025

    In Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum.

    https://youtube.com/live/Ji-U-e4AQGg

    L-x Landscape Lectures

    L-x Landscape Lectures 2025/26 turns its attention to care, in a moment marked by profound socio-ecological urgency. It is a term often used lightly in landscape discourse, yet carrying a depth that both steadies and unsettles. Care, in all its forms, threads through the work of shaping landscapes: caring for places, caring with others, caring as a way of reading and responding to the worlds we co-inhabit. These are familiar gestures in everyday practice, yet far from simple. They reveal how every landscape depends on ongoing acts of maintenance, relation, and response.

    Björn Bracke, landscape architect, kollektif landscape, Ghent
    Moderation: Jennifer Fauster, Jürgen Furchtlehner & Emilie Stecher, ILA, BOKU Wien

    An event by ILA Vienna and ÖGLA.

    Bewährungsprobe #56

    Die Veranstaltungsreihe Bewährungsprobe stellt zwei künstlerische Positionen aus Wien vor und widmet sich drängenden Fragen zur Kunstproduktion. Unter welchen Arbeitsbedingungen und mit welchem Material entstehen die jeweiligen Zugänge, um im Feld der Kunst die Welt zu verhandeln, die uns umgibt? Möglichkeitsräume zeitgenössischer Kunstpraxis in Wien werden untersucht und Verbindungen hergestellt.

    Christian Bretter, Bildhauer, Wien
    PRINZpod, Künstler*innenduo, Wien
    Moderation: Johannes Franz-Figeac, Künstler, Wien

    https://youtube.com/live/MdO7f0o0HAI

    Du sollst dir ein Bild machen

    Das Künstlerhaus war in den vergangenen Monaten von verschiedener Seite der Kritik ausgesetzt, die Ausstellung Du sollst dir ein Bild machen zeige blasphemische Kunstwerke, die das Christentum beleidigen. Im Zuge dessen wurde die Schließung der Schau gefordert.
    In Österreich ist die Freiheit der Kunst ein verfassungsrechtlich geschütztes Grundprinzip. Dem steht die Verletzung religiöser Gefühle gegenüber. Obwohl von kuratorischer Seite ein differenzierter Blick und Dialog im Vordergrund stand, löste die Schau Konflikte aus. Wie soll man damit umgehen?

    Jakob Helmut Deibl, Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien 
    Jan Ledóchowski, Meldestelle für Christenfeindlichkeit, Wien
    Günther Oberhollenzer, Kurator, Künstlerhaus, Wien
    Deborah Sengl, Künstlerin, Wien
    Moderation: Katja Gasser, Kulturjournalistin, ORF, Wien

    In Kooperation mit dem Künstlerhaus.

    feminismen diskutieren

    Wieso hat der Kult um Andrew Tate bei einem vorwiegend jungen, männlichen Publikum so großen Erfolg? In seinen Postings auf der Plattform X sind Botschaften und Repräsentationsformen von Gender zu erkennen, die auf populären Antifeminismus und Maskulinismus zurückzuführen sind. Diese zunehmende Online-Misogynie herrscht auch bei Markus Streinz, in Incel- und Looksmaxxing-Foren. Spezifische Online-Dynamiken sind zentral für die Verbreitung und Verstärkung antifeministischer und misogyner Inhalte. Studien weisen auf Konsequenzen hin – welche gesellschaftlichen Herausforderungen stehen bevor?

    Beate Hausbichler, Journalistin, Der Standard, Wien
    Johanna Punz, Sozialwissenschaftlerin, Wien
    Thomas Winkelmüller, Journalist, DATUM, Wien / St. Pölten
    Moderation: Sabine Prokop, VfW

    In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen.

    https://youtube.com/live/h-g8jksooMM