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Heute
  • Eine Frage der Perspektive

    Seit fünf Jahrzehnten arbeitet Lisl Ponger konsequent an ihrem bildnerischen Werk. Mit ihren Installationen, Filmen und inszenierten Fotografien erweist sie sich als skeptische Beobachterin von kulturellen Konstruktionen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Dabei scheut sie sich nicht, die Rolle von Autor*innenschaft, ästhetischer und gesellschaftlicher Repräsentation kritisch zu hinterfragen.
    Ihre Beteiligung an der aktuellen Ausstellung Die Welt von morgen wird eine weitere Gegenwart gewesen sein im Wiener mumok bietet den Anlass zu einem Arbeitsgespräch zwischen der Künstlerin und dem Kurator.

    Lisl Ponger, Filmemacherin, Fotografin, Medienkünstlerin, Wien
    Franz Thalmair, Kurator, mumok und Kunstraum Lakeside (Klagenfurt), Wien
    Moderation: Elisabeth Streit, Bibliothek Österr. Filmmuseum, Wien

    Elisabeth Streit & Dietmar Schwärzler (Hg.), Lisl Ponger. Semiotische Geister / Semiotic Ghosts, Wien: Mandelbaum 2025

    In Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum und mumok.

  • Raumgestaltung

    Der öffentliche Raum hat großen Einfluss auf die Lebensqualität von Stadtbewohner*innen. Metropolen genauso wie kleinere Gemeinden erleben gerade eine dynamische Transformation.
    Welche Möglichkeiten bieten sich Bürger*innen heute und in Zukunft, um ihre Umgebung mitzugestalten? Isa Klee diskutiert mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Kultur über bestehende Verfahren, Praxisbeispiele und Potenziale partizipativer Raumgestaltung. Ein Abend rund um politische und soziale Teilhabe, künstlerische Interventionen und nachhaltige, ko-kreative Stadtentwicklung.

    Peter Fattinger, Architekt, TU Wien
    Sophie Netzer, Künstlerin, kollektiv raumarbeiterinnen, Linz
    Sithara Pathirana, Kuratorin, Klima Biennale Wien
    Sabine Pollak, Architektin, Kunstuniversität Linz
    Alexandra Rupp-Ebenspanger, Stabstelle BürgerInnenbeteiligung, Stadt Wien
    Moderation: Isa Klee, Künstlerin und Aktivistin, Öko Campus Wien

    In Kooperation mit Öko Campus Wien.

    MEZEKƎRƎ

    Opening in May in the former Sophienspital, MEZEKƎRƎ is a space for global and diasporic artistic practices. It aims to explore cosmologies of care, conviviality and social transformation.
    MEZEKƎRƎ deliberately anchors its artistic and curatorial reference points in the Global Majority and its diaspora. It will host not only exhibitions and performances, but also formats for exchange, residency programs, and long-term research projects.
    How can a new translocal space with international connections be created?

    Concept: Marisel Bongola, Daliah Touré, Mbatjiua Hambira, Faris Cuchi Gezahegn, Marissa Lôbo, Maria Herold, Danilo Jovanović, Catrin Seefranz

    In cooperation with MEZEKƎRƎ.

    SOAL: Von Rio nach Belem

    Beim „Erdgipfel“ (Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung) 1992 in Rio de Janeiro nahmen vorwiegend Politiker*innen und 2.400 Vertreter*innen von NGOs teil. Schienen bei den folgenden Weltklimakonferenzen Ursachen und Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels noch ernst genommen zu werden, stellen bei den Treffen seit den 2020er-Jahren zunehmend Lobbyist*innen der fossilen und immer stärker der erneuerbaren Energie die Mehrheit der Teilnehmenden. Belem gleicht schon einer riesigen Messeveranstaltung für „grüne“ Energie. Ganz im Sinne des kapitalistischen Wachstumsfetischs – besser, größer, mehr. Dieses kapitalistische Profitstreben vertieft die Klimakrise, vergrößert die soziale Ungleichheit und zerstört unseren Planeten.

    Eine Veranstaltung der Sozialistische Alternative (SOAL).