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  • Eine Frage der Perspektive

    Seit fünf Jahrzehnten arbeitet Lisl Ponger konsequent an ihrem bildnerischen Werk. Mit ihren Installationen, Filmen und inszenierten Fotografien erweist sie sich als skeptische Beobachterin von kulturellen Konstruktionen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Dabei scheut sie sich nicht, die Rolle von Autor*innenschaft, ästhetischer und gesellschaftlicher Repräsentation kritisch zu hinterfragen.
    Ihre Beteiligung an der aktuellen Ausstellung Die Welt von morgen wird eine weitere Gegenwart gewesen sein im Wiener mumok bietet den Anlass zu einem Arbeitsgespräch zwischen der Künstlerin und dem Kurator.

    Lisl Ponger, Filmemacherin, Fotografin, Medienkünstlerin, Wien
    Franz Thalmair, Kurator, mumok und Kunstraum Lakeside (Klagenfurt), Wien
    Moderation: Elisabeth Streit, Bibliothek Österr. Filmmuseum, Wien

    Elisabeth Streit & Dietmar Schwärzler (Hg.), Lisl Ponger. Semiotische Geister / Semiotic Ghosts, Wien: Mandelbaum 2025

    In Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum.

    https://youtube.com/live/Ji-U-e4AQGg
  • Erregung muss erzählt werden!

    Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phänomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter*innen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme von Andrea B. Braidt lautet jedoch, dass Erregung erzählt werden muss: Die Autorin fasst „Erregung“ als Affekt, der als Bestandteil der Erzählung auf die Empathie der Zuschauer*innen wirkt, und von der Erzählperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Anhand von Filmclips und Medienbeispielen (von Wuthering Heights bis Ashley Hans Scheirl) werden zentrale Thesen des Bandes diskutiert.

    Andrea B. Braidt, Film- und Medienwissenschaftlerin, Universität Wien
    Lisa Gotto, Filmwissenschaftlerin, Universität Wien
    Andrea Seier, Medienwissenschaftlerin, Universität Wien

    Andrea B. Braidt, Erzählte Erregung. Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien, Wien: Böhlau / Brill 2024