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Heute
  • Du sollst dir ein Bild machen

    Das Künstlerhaus war in den vergangenen Monaten von verschiedener Seite der Kritik ausgesetzt, die Ausstellung Du sollst dir ein Bild machen zeige blasphemische Kunstwerke, die das Christentum beleidigen. Im Zuge dessen wurde die Schließung der Schau gefordert.
    In Österreich ist die Freiheit der Kunst ein verfassungsrechtlich geschütztes Grundprinzip. Dem steht die Verletzung religiöser Gefühle gegenüber. Obwohl von kuratorischer Seite ein differenzierter Blick und Dialog im Vordergrund stand, löste die Schau Konflikte aus. Wie soll man damit umgehen?

    Jakob Helmut Deibl, Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien 
    Jan Ledóchowski, Meldestelle für Christenfeindlichkeit, Wien
    Günther Oberhollenzer, Kurator, Künstlerhaus, Wien
    Deborah Sengl, Künstlerin, Wien
    Moderation: Katja Gasser, Kulturjournalistin, ORF, Wien

    In Kooperation mit dem Künstlerhaus.

    feminismen diskutieren

    Wieso hat der Kult um Andrew Tate bei einem vorwiegend jungen, männlichen Publikum so großen Erfolg? In seinen Postings auf der Plattform X sind Botschaften und Repräsentationsformen von Gender zu erkennen, die auf populären Antifeminismus und Maskulinismus zurückzuführen sind. Diese zunehmende Online-Misogynie herrscht auch bei Markus Streinz, in Incel- und Looksmaxxing-Foren. Spezifische Online-Dynamiken sind zentral für die Verbreitung und Verstärkung antifeministischer und misogyner Inhalte. Studien weisen auf Konsequenzen hin – welche gesellschaftlichen Herausforderungen stehen bevor?

    Beate Hausbichler, Journalistin, Der Standard, Wien
    Johanna Punz, Sozialwissenschaftlerin, Wien
    Thomas Winkelmüller, Journalist, DATUM, Wien / St. Pölten
    Moderation: Sabine Prokop, VfW

    In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen.

    https://youtube.com/live/h-g8jksooMM
  • Riders on the Storm

    Plattforms, Food Delivery, Gig-Jobs und die Stadt dazwischen: Wie verändert sich die Stadt, wenn nicht mehr zu Hause gekocht und auch nicht auswärts gegessen wird? Was bedeutet das für Haushalte, den öffentlichen Raum und diejenigen, die für die anderen unterwegs sind – bei jedem Wetter? Spätestens seit der Pandemie sind die Rider mit ihren Würfeln am Rücken nicht mehr aus den Städten wegzudenken.
    Ist die plattformbasierte Gig-Economy das moderne Tagelöhnertum, sind Rider das neue Subproletariat unserer Städte? Wie werden diese Akteur*innen im öffentlichen Raum berücksichtigt? Und welche Infrastruktur brauchen Menschen, die unser Essen liefern?

    Fabio Hofer & Ana Mikadze, Kurator*innen der Ausstellung Zwischen Pick-up & Drop-off. Wer unser Essen liefert? (Wien Museum 2025)
    Riders Collective, Wien
    Harald Tapp, Architekt und Soziologe, TU Wien
    Emilia Bruck, Raumplanerin und Mobilitätsforscherin, TU Wien
    Moderation: Michael Klein & Amila Širbegović, ÖGFA, Wien

    In Kooperation mit ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur.

  • Raumgestaltung

    Der öffentliche Raum hat großen Einfluss auf die Lebensqualität von Stadtbewohner*innen. Metropolen genauso wie kleinere Gemeinden erleben gerade eine dynamische Transformation.
    Welche Möglichkeiten bieten sich Bürger*innen heute und in Zukunft, um ihre Umgebung mitzugestalten? Isa Klee diskutiert mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Kultur über bestehende Verfahren, Praxisbeispiele und Potenziale partizipativer Raumgestaltung. Ein Abend rund um politische und soziale Teilhabe, künstlerische Interventionen und nachhaltige, ko-kreative Stadtentwicklung.

    Peter Fattinger, Architekt, TU Wien
    Sophie Netzer, Künstlerin, kollektiv raumarbeiterinnen, Linz
    Sithara Pathirana, Kuratorin, Klima Biennale Wien
    Sabine Pollak, Architektin, Kunstuniversität Linz
    Alexandra Rupp-Ebenspanger, Stabstelle BürgerInnenbeteiligung, Stadt Wien
    Moderation: Isa Klee, Künstlerin und Aktivistin, Öko Campus Wien

    In Kooperation mit Öko Campus Wien.

    SOAL: Von Rio nach Belem

    Beim „Erdgipfel“ (Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung) 1992 in Rio de Janeiro nahmen vorwiegend Politiker*innen und 2.400 Vertreter*innen von NGOs teil. Schienen bei den folgenden Weltklimakonferenzen Ursachen und Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels noch ernst genommen zu werden, stellen bei den Treffen seit den 2020er-Jahren zunehmend Lobbyist*innen der fossilen und immer stärker der erneuerbaren Energie die Mehrheit der Teilnehmenden. Belem gleicht schon einer riesigen Messeveranstaltung für „grüne“ Energie. Ganz im Sinne des kapitalistischen Wachstumsfetischs – besser, größer, mehr. Dieses kapitalistische Profitstreben vertieft die Klimakrise, vergrößert die soziale Ungleichheit und zerstört unseren Planeten.

    Eine Veranstaltung der Sozialistische Alternative (SOAL).