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  • L-x Landscape Lectures

    L-x Landscape Lectures 2025/26 turns its attention to care, in a moment marked by profound socio-ecological urgency. It is a term often used lightly in landscape discourse, yet carrying a depth that both steadies and unsettles. Care, in all its forms, threads through the work of shaping landscapes: caring for places, caring with others, caring as a way of reading and responding to the worlds we co-inhabit. These are familiar gestures in everyday practice, yet far from simple. They reveal how every landscape depends on ongoing acts of maintenance, relation, and response.

    Björn Bracke, landscape architect, kollektif landscape, Ghent
    Moderation: Jennifer Fauster, Jürgen Furchtlehner & Emilie Stecher, ILA, BOKU Wien

    An event by ILA Vienna and ÖGLA.

  • Tiere als künstlerische Akteur*innen

    Die Ausrufung des „Animal Turn“ in den 1990er-Jahren markierte einen Wandel des Tier-Mensch-Verhältnisses. Sie leitete eine kulturwissenschaftliche Wende ein, die auch die speziesübergreifende Kunst umfasste. Tierische „Künstler*innen“ wie das Schwein Pigcasso oder die documenta-Hündin Human erlangten Weltruhm.
    Inwiefern wird dieser Diskurs von philosophisch-ästhetischen und tierethischen Gesichtspunkten geleitet? Wie kann die Kunst von nichtmenschlichen Tieren den Blick auf Kultur und Ästhetik erweitern und möglicherweise zu einer Verbesserung der Lebenssituation von Tieren beitragen?

    Samuel Camenzind, Tierethiker, Institut für Philosophie, Universität Wien
    Lena Lieselotte Schuster, Künstlerin, Verein für speziesübergreifende Kunst, Wien
    Moderation: Marissa Lôbo, Künstlerin, Kuratorin, Wien

  • Erregung muss erzählt werden!

    Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phänomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter*innen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme von Andrea B. Braidt lautet jedoch, dass Erregung erzählt werden muss: Die Autorin fasst „Erregung“ als Affekt, der als Bestandteil der Erzählung auf die Empathie der Zuschauer*innen wirkt, und von der Erzählperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Anhand von Filmclips und Medienbeispielen (von Wuthering Heights bis Ashley Hans Scheirl) werden zentrale Thesen des Bandes diskutiert.

    Andrea B. Braidt, Film- und Medienwissenschaftlerin, Universität Wien
    Lisa Gotto, Filmwissenschaftlerin, Universität Wien
    Andrea Seier, Medienwissenschaftlerin, Universität Wien

    Andrea B. Braidt, Erzählte Erregung. Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien, Wien: Böhlau / Brill 2024