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Jänner 2026
Wiener KI-Gespräche #5
Ausstellung „Alles in Arbeit“ im Dom Museum Wien
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Ausstellung „Alles in Arbeit“ im Dom Museum Wien
Achtung, Veranstaltung im Dom Museum Wien!
In der Gesprächsreihe diskutiert Klaus Speidel mit Gesprächspartner*innen aus unterschiedlichen Bereichen die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Kunst, Technologie und Gesellschaft. Die Ausstellung „Alles in Arbeit“ im Dom Museum Wien bietet ein anregendes Setting für ein Gespräch mit Digitalitätsexperte Titus Udrea von der Arbeiterkammer Wien sowie Coach Julia Rodriguez, die zur Zukunft der Arbeit mit KI am BFI unterrichtet. Wie verändert sich die Arbeitswelt durch KI? Und welche Potenziale und Risiken sehen die Expert*innen?
Julia Rodriguez, Trainerin und Coach für KI und emotionale Intelligenz, Wien
Titus Udrea, Techno-Soziologe im Büro für Digitale Agenden der AK Wien
Moderation: Klaus Speidel, Philosoph, Kritiker, Kurator, Wien
In Kooperation mit dem Dom Museum Wien.
Ort: Dom Museum, Stephansplatz 6, 1010 Wien
Geh denken!
Pizza in Auschwitz
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Pizza in Auschwitz
Der damals 74-jährige Danny Chanoch erzählt seinen Kindern vor dem Schlafengehen die Geschichten aus den Vernichtungslagern Auschwitz und Mauthausen. Als Überlebender der Shoah kämpft er über viele Jahre gegen das Vergessen und für das Erinnern.
In dem Dokumentarfilm von Moshe Zimmermann reist Chanoch mit seinen zwei Kindern in ein Lager und möchte mit ihnen auf einer Pritsche in einer Baracke die Nacht dort verbringen. Die Reise nach Polen ist gespickt mit schwarzem Humor und komischen Situationen. Der Ausflug zu dritt in einem Van zu ihrer „final destination“ wirkt wie ein Plot für eine Familienkomödie.
Humor ist für Chanoch eine Strategie, das Erlebte zu verarbeiten und vor allem gegen das Vergessen in der eigenen Familie anzukämpfen.
Pizza in Auschwitz (IL 2008), R: Moshe Zimmermann, 52 min
Moderation: Sophie Roßberg & Matthias Spadinger, GEDENKDIENST
In Kooperation mit dem Verein GEDENKDIENST.
Salon Philosophique
„Wozu heute noch philosophieren?“ – Angewandte Ethik
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„Wozu heute noch philosophieren?“ – Angewandte Ethik
Philosophie wird manchmal missverstanden als „Welt-Kompliziererin“: ein Denken, das sich in abstrakten Begriffen verliert und von einem „Elfenbeinturm“ aus, die Welt betrachtend auseinandersetzt. Hingegen können die Philosophie und das philosophische Denken – und hier vor allem die angewandte Ethik – helfen, komplexe Wirklichkeiten so zu durchdringen, dass wir mit ihnen besser umgehen können.
Analytisch beobachten, problematisieren, Alternativen vorstellen, aber vor allem Konzepte hinterfragen und in Frage stellen: Das ist die Aufgabe, die uns die Philosophie lehrt. In dem Teil der Philosophie, der sich mit angewandter Ethik befasst, ist dies mehr denn je sichtbar und wertvoll. Situationen aus dem Bereich der klinischen Ethik werden zur Veranschaulichung der Reflexionen und als Ausgangspunkt für die folgende Diskussion dienen.
Vortrag: Guenda Bernegger
Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien / Berlin.
Anmeldung: michael.musalek@sfu.ac.at
How to make art when the world is burning
Ines Doujak, Daria Lytvynenko, Jürgen Münzer
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Ines Doujak, Daria Lytvynenko, Jürgen Münzer
How can art confront the current crises? How can artists continue to work in a country at war? Klaus Speidel discusses these questions with different artists in an ongoing series. Ines Doujak will be joined by Jürgen Münzer, who developed a performance in Lviv, Ukraine from August to October 2025, and Daria Lytvynenko, whose work addresses the war in Ukraine on multiple levels.
Ines Doujak, artist, Vienna
Daria Lytvynenko, Yalta, Ukraine / Vienna
Jürgen Münzer, artist, Vienna
Moderation: Klaus Speidel, art theorist, critic, curator, Vienna
In cooperation with University of Applied Arts Vienna.
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